Am Ende zählt der Sieg!

Nach einer gefühlt ewigen Winterpause rollte der Ball in der Kreisliga Meißen endlich wieder.

Den LSV verschlug es dabei am Samstag erstmals auf den neuen Weinböhlaer Kunstrasen, auf dem es galt den Auftakt ins Fußballjahr 2019 möglichst mit 3 Punkten zu beginnen. Die Vorzeichen waren allerdings nicht die besten, da gleich mehrere Akteure mit Verletzungen und A. Richter gesperrt leider nicht zur Verfügung standen. Es galt also die verfügbaren Kräfte zu bündeln und der TuS-Reserve die Stirn zu bieten. Und dieses Unterfangen gestaltete sich zunächst gar nicht so schlecht, als P. Hennicke in der 17. Minute mit der Hilfe von Torhüter Kirsten einen Eckball direkt im langen Eck versenkte und somit den mitgereisten LSV-Mob zum ersten Mal jubeln ließ. Es dauerte nur sechs Minuten bis der nächste Standard die Gäste vermeintlich auf die Siegerstraße brachte. Diesmal stand P. Scheil nach einem vom Torhüter nach vorn abgewehrten Freistoß goldrichtig und nickte den Ball zum 0:2 über die Linie. Alles im Lot? Leider nicht! Die Hausherren zeigten sich vom Rückstand wenig beeindruckt und drückten auf den Anschluss. Nun war ein ums andere Mal R. Scheer im Barnitzer Tor gefragt um den Vorsprung in die Pause zu retten. Leider war auch er in der 41. Minute machtlos als Balszuweit viel zu einfach den Anschlusstreffer erzielen konnte. Auf der Gegenseite sorgte der Querbalken dafür, dass die Hausherren voll im Spiel blieben.

Nach dem Wechsel merkte man der Heimmannschaft an, dass sie sich noch lange nicht geschlagen geben wollte. Der LSV setzte weiterhin auf sein Konterspiel und hätte nach einer guten Stunde für Ruhe sorgen können. Nach einem robusten Zweikampf im Strafraum entschied Schiri Hering nach Hinweis seines Assistenten auf Elfmeter für den LSV. Leider konnte Kirsten den zu unplatzierten Versuch von Scheil abwehren, sodass die Vorentscheidung ausblieb. Es kam sogar noch bitterer für die Richter-Schützlinge, als nach mehreren Versuchen der Weinböhlaer der Ball nach einem Standard auf dem Kopf von Gasse landete, der den zu diesem Zeitpunkt verdienten Ausgleich für seine Farben erzielte (73.). Nun stand die Partie auf Messers Schneide und eine besondere Aktion war gefragt. Diese lieferte P. Hennicke, der am rechten Flügel den Turbo zündete und am langen Pfosten F. Hartung fand, der in der 83. Minute zum vielumjubelten Führungstreffer einschob. Jetzt sollte es doch reichen?! Das tat es auch, zumal in der 86. Minute F. Hartung erneut zur Stelle war, um den Ball trocken ins lange Eck zu legen.

Es bleibt festzuhalten, dass der LSV den personellen Problemen trotzt und erfolgreich in die Rückrunde der Saison 19/20 startet. Jetzt heißt es "Wunden lecken" und Kräfte bündeln für die kommenden Aufgaben.

LSV: R. Scheer, M. Jaeschke, S. Meister, M. Hennicke, F. Kohl, J. Grübler (R. Krumbiegel), P. Hennicke, M. Gültner (P. Schlicke), M. Kühne, P. Scheil (P. Kühn), F. Hartung – P. Krumbiegel

Autor: K. Herr