Nächster Pokalstreich der zweiten Garde

Mit einer top besetzten Elf erwartete die Barnitzer Zweite am Sonntag im Pokal den Gast der Kreisliga A Meißen - SG Canitz II.

Bereits um 9 trudelten die Canitzer Sportfreunde auf der Sportanlage ein, eine gewisse Professionalität wurde also an den Tag gelegt und man wusste, dass man die Heimmanschaft auf keinen Fall unterschätzen durfte.
Auch D.Späder ging mit der nötige Ernsthaftigkeit an den Tag und konnte aus dem Vollen schöpfen. „Dank“ der gelb-roten Karte im Borna-Spiel kam P.Hennicke in dieser Saison zu seinem ersten Pflichtspieleinsatz in der Barnitzer Reserve. Mit K.Herr, D.Dobiey und S.Baumann konnte sich die Offensivabteilung auf alle Fälle sehen lassen.
Schnell wurde den Canitzern klar, dass es hier nicht gerade einfacher wird als in der Liga, auch wenn Barnitz II. zwei Klassen niedriger beheimatet ist. Das Spiel war gleich von Beginn an von Kampf und kleineren Nickligkeiten geprägt, die Michael Drosdzol allerdings im Keim ersticken zu versuchte.
Die Anstoßzeit von 10:30 Uhr war allerdings nicht bemerkbar. Weder beim Elan der Akteure noch bei den durstigen Jungs vom Hang am Spielfeldrand, sodass zum pünktlich zum Elferzug allerhand verbales an’s Schallgebälk der Gäste donnerte.
Es war ein toller Pokalkampf mit mehr Möglichkeiten für die Heimelf. P.Hennicke setzte immer wieder Aktzente und holte sich oftmals verdienten Szenenapplaus für gewonnene Zweikämpfe ab. In der 34. Minute tanke sich eben jener dann auf der linken Seite durch und konnte im Strafraum nur noch unsportlich von den Beinen geholt werden. Den fälligen Strafstoß verwandelte K.Herr souverän. Ebenso souverän verfrachtete das Team das Ergebnis in die Kabine.
Die zweite Hälfte verlief fast genau wie die erste, Barnitz spielte gut und verwaltete routiniert die knappe Führung. Von Canitz kam nicht viel Zwingendes.
In der 60. Minute kam dann F.Söldner nach Mittelfußbruch für D.Dobiey, doch leider hielt der Fuß nicht lange und nach 16 Minuten war der Arbeitseinsatz auch schon wieder vorbei, erneute Auswechslung. Der nun für ihn agierende L.Pospischil, war sofort drin im Pokalfight und wurde für einen etwas übereifrigen Einsatz zurecht 5 Minuten später verwarnt. Leider machte er sich aus dieser Verwarnung absolut überhaupt nichts und legte wiederum nur 4 Minuten später den nächsten Canitzer gelbwürdig. Klare Sache Gelb-Rot.
Glücklicherweise überstanden die Jungs die 5 Minuten Nachspielzeit und dürfen in die nächste Runde einziehen. Eine tolle Mannschaftsleistung!

LSV: P. Krumbiegel, A. Golinski, S. Baumann, P. Henke, P. Hennicke, R. Krumbiegel, J. Ullmann, S. Simon, S. Mitko, D. Dobiey (F. Söldner (L. Pospischil)), K. Herr – O. Oehme, F. Söldner, L. Pospischil

Autor: L. Meyer

Bilder vom Spiel:

 

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