Heimischer Pflichtsieg

Ein kühler Wind pfiff durch’s Barnitzer Land als etliche Fußballfans zum Freundschafterby der „Zwoten“ gegen Miltitz aufdribbelten.

Dem an die Verantwortlichen herangetragenen Wunsch die Glühweinesaison zu eröffnen wurde leider nicht Folge geleistet. 

Fast von Glück muss man sprechen, dass D.Späder kurz vor Spielbeginn die geplante Anzahl an Spielern zum Aufwärmen schickte. Frevelhaft nutzten einige Goldfüße den Vorabend zur Völlerei, besonders A.Grunau blieb im Gedächtnis. Er übte sich schon vorzeitig im Mann-gegen-Mann und alle erhofften sich heute einen positiveren Ausgang als bei dieser Angelegenheit. So war auch D.Späders Plan und er predigte seinen Mannen den Gegner nicht zu unterschätzen. Eine junge Truppe der ehemaligen Rotation ging motiviert in die von T.Pappermann in die Partie. Dieser wurde übrigens auch am Abend zuvor bei besuchter Festlichkeit gesichtet. Aber auch er schaffte es pünktlich zum Sportlerheim, wohl auch weil ihm ein schönes Stück Eierschecke versprochen wurde. Am Ende gab’s keine, dennoch kontrollierte er erwartungsgemäß fair die Partie.
Von Beginn an war es ein würdiges Derby und da noch einige Monde bis Heiligabend verstreichen werden, schenkten sich beide Teams heute nichts. Harter aber angemessener Körpereinsatz seitens der Hausherren vernichteten alle Angriffsbemühungen der in Rot-Weiß spielenden Gäste.
Die Fischbrötchenfreunde auf dem Hang wurden weder von der Küche noch vom rasanten Treiben auf dem Rasen enttäuscht und so erspielte sich Barnitz etliche gute Gelegenheiten. Auch ungeahnte technische Fertigkeiten wurden vom Publikum frenetisch bestaunt und kommentiert. Nicht immer konnten sich die Akteure ein kleines Schmunzeln verkneifen.  

Barnitz über weite Strecken am Drücker, doch noch ohne zählbaren Erfolg. Allen Mathefans sei gesagt, dass sich die zweite Hälfte kongruent zur ersten verhielt und so trommelte R.Krumbiegel dann doch das Rund in der 55.Minute über die Linie. Vorausgegangen war ein fragwürdiger Eckball, dieser legalisierte aber eine fehlerhafte Abseitsentscheidung kurz zuvor.

Barnitz kontrollierte und verwaltete nun. In Mitte der Halbzeit versagten dem Spielgerät dann als erster alle Kräfte und entschied sich nach einem Pressschlag für den Freitod, in dem er seine Lüfte in den trüben Himmel entließ.
B. Spielberg feierte noch seine Einsatzzeit gegen seinen Ex-Verein und auch B.Krebs machte noch seine Meter. Bedauerlicherweise wurde A. Gronau nicht mehr eingewechselt, zu allem Unmut der Anwesenden.
Das Spiel der ersten Barnitzer Mannschaft fiel im Anschluss leider aus. Am kommenden Wochenende geben sich beide Mannschaften wieder dem Pokalfight hin. Man darf gespannt sein!

Autor: L. Meyer

Bilder vom Spiel:

 

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